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Verbündete:
Eine Korsaren-Frau
Ein Korsaren-Mann

Keine


Feinde:


Heimat:


Weitere Basen:


Schiffe:


Kurzbeschreibung:

Die Korsaren sind vermutlich die größte Kriminelle Vereinigung im Sirius-Gebiet. Sie greifen häufig zivile, kommerzielle und sogar militärische Ziele an.


Geschichte:

Die Vorfahren der Korsaren, die sich von der nicht mehr funktionstüchtigen Hispania absetzten, landeten auf Kreta, kurz nachdem sich die anderen Staatssysteme im Sirius-Sektor niedergelassen hatten.

Vier Jahrhunderte lang lebten die Korsaren mehr schlecht als recht von der Hand in den Mund. Mit der Zeit entwickelten sie eine starke, von den anderen Staatssystemen unabhängige Identität. Doch im Jahre 450 n.S. nahm das Inseldasein der Korsaren ein jähes Ende. Eine von Franz Schulmann angeführte und von Daumann Hoch- und Tiefbau und der rheinländischen Regierung finanzierte Forschungsexpedition stolperte bei der Vermessung ferner Ausläufer des Walker-Nebel über das System. Die Einheimischen witterten eine historische Gelegenheit, starteten einen massiven Angriff auf das Landungsteam und töteten alle bis auf Schulmann, den sie als Geisel festhielten und der ihnen Zugang zum Mutterschiff Schiller verschaffen sollte, das den Planeten im Orbit umkreiste.

Keiner kann mehr mit Sicherheit sagen, wer sie zuerst „Korsaren“ genannt hat (nach den alten Piraten des Mittelmeers), doch der Name hatte sich in den Staatssystemen um 500 n.S. fest eingebürgert. Die Korsaren begannen damit, ungeschützte Außenposten und Schiffe zu überfallen, dabei alle nicht niet- und nagelfesten Vorräte und Geräte zu plündern und sich anschließend durch eines ihrer geheimen Sprunglöcher wieder zurückziehen. Die systematische Expansion der Staatssysteme in die Omega-Grenzwelten trug durch den dramatischen Anstieg der Menge und Vielfalt verfügbaren Beuteguts zum Wachstum der Korsaren-Bewegung bei.

Das jüngste Kapitel begann im 6. Jahrhundert n.S. als Jim Brown, ein unternehmerischer und gut bewaffneter Freelancer aus Liberty, in Omicron Gamma eintraf. Er führte mehrere Verbrauchsgüter als Tauschware mit sich, doch die Korsaren hatten außer Artefakten nicht viel anzubieten. Brown kehrte nach einem Jahr wieder nach Liberty zurück. Die Kleinodien waren bei der Elite Manhattans ein sofortiger Renner. Brown sah enorme Profitmöglichkeiten, wenn es im nur gelänge, eine sichere Handelsroute nach Liberty einzurichten. Die Korsaren waren im Geschäft. Ihre Zahl und Weltgewandtheit wuchs rapide an, während sie den Artefaktenhandel ausweiteten.

Die wichtigste Schmuggelroute verläuft nach Norden zu Sigma 19, wo Artefakte an Bord der Hawaii mit Hogoshas getauscht werden. Die Korsaren haben auch eine Route nach Rheinland über die Schrottie-Basis-Yanagi in Sigma 13 eingerichtet. Im Westen fielen die Korsaren in Bretonia ein um von dort die Schrottie-Basis-Trafalgar in New London zu erreichen.

Die Gilde der Kopfgeldjäger macht von mehreren Freihäfen in den Randwelten Gebrauch, um von dort aus die Heimatwelt der Korsaren anzugreifen. Bislang sind die Kopfgeldjäger eher eine Last und noch keine echte Bedrohung, doch die Gegenwart der von Zonern kontrollierten Stützpunkte in nächster Nähe von Omicron Gamma hat im Ältestenrat von Kreta zu hitzigen Debatten über die Zukunft der nahe gelegenen unabhängigen Stützpunkte geführt.

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